Hermann Hesse: Unterm Rad
Gratis bloggen bei
myblog.de

Hermann Hesse: Unterm Rad


Startseite | Das Projekt | Gästebuch | Abonnieren | Buch "Die Crew"

5.6.08 16:17


Figurenkonstellation

Bei Klick auf das Bild öffnet es sich vergrößert!

5.6.08 16:16


Fragen zu Kapitel 3 und 4

1. Charakterisiere die Beziehung von Hans Giebelrath zu Hermann Heilner!

Hermann Heilner ist – wie Hans Gienebrath auch – ein Schüler und ist mit ihm im selben Raum im Internat. Der Name Hermann scheint wohl mit dem Autor des Werks (Hermann Hesse) zusammenzuhängen. Heilner ist – wie Hans auch – ein begabter Schüler, aber nicht so fleißig wie er. Heilner liest jedoch Schiller und Shakespeare.
Hermann Heilner wird von Hesse so eingebaut, dass er das alte „Ego“ von Hans darstellen soll. Am Anfang ist die Beziehung zwischen Hans und Hermann eher nicht so gut und sie beschimpfen sich. Hermann beschimpft Hans als Streber.
Die Beziehung zwischen den beiden scheint besser zu werden, als sie sich zusammen an den See setzen. Sie haben ein Gespräch über den Herbst und Schiffe.
Hermann Heilner sehnt sich nach einem Freund und teilweise sogar nach Zärtlichkeit. Das kommt sogar so weit, dass Hermann Hans auf den Mund küsst. Es scheint so zu sein, dass beiden der körperliche Kontakt fehlt.
Die Beziehung zwischen Hans und Hermann kommt danach wieder zu einer normalen freundschaftlichen zurück.

Welche unterschiedlichen Stadien der Beziehung kann man erkennen?

Das erste Stadium ist das ausgrenzen und mobben von Hans. Heilner beschimpft ihn sogar als Streber.
Nach dem Treffen am See beginnt eine Freundschaft zwischen Hans und Hermann.
Aus dieser Freundschaft wird, als sich Hans und Hermann küssen, eine Art „schwule“ Beziehung.
Daraus entwickelt sich dann eine normale Freundschaft.

2. Beschreibe Hans Giebelraths Entwicklung in Maulbronn als Prozess von Selbstfindung und Selbstentfremdung!

Die Selbstfindung Hans beginnt in dem kurzen Abschnitt indem er sich von den Pflichten von Vater, Rektor und Pfarrer löst. Er löst sich auf von den Lehrern. Er ist für eine kurze Zeit ohne Druck und damit nicht von ihnen beeinflusst. Dann taucht Heilner auf der für Hans ein Art Vorbild ist, denn er ist rebellisch, versucht sich von der Gesellschaft die Einflüsse zu entziehen. Hans orientiert sich an Heilner und versucht genauso zu sein wie er obwohl er nichts davon bemerkt. Er sieht Heilner als sein altes „Ego“ an. Dabei vergisst er immer mehr seinen Ehrgeiz der Primus zu sein und das Examen zu bestehen. Statt fleißig und vertrauenswürdig zu sein wird er langsam immer mehr träumerisch und rebellischer je länger er mit Heilner zusammen ist. Durch diese Veränderung wird Hans von den Lehrern vorher hochgeschätzt später verachtet der es nicht mehr verdient hat im Kloster an den Seminaren teil zu haben.

3. Funktion und Gestaltung der Ironie (z.B. III/53-54)

Mit Ironie ist gemeint, etwas zu sagen, obwohl man das Gegenteil meint. In den Kapiteln 3 und 4 wird von Hesse viel Ironie verwendet. Hesse gestaltet die Ironie mit Übertreibung. Das sieht man z.B. an der Beschreibung des Klosters Maulbronns von Hermann Heilner. Er beschreibt es als „pächtig“. Es sei „groß“ und „verlockend“. Weiter beschreibt er: „graziöse, entzückende Schönheit; köstliche Brunnenkapelle; edles Kreuzgewölbe; malerische Mauern; verlockender Wohnsitz.“ Auch das alles ist nur Übertreibung. Man merkt dies vor allem, wenn man die Kapitel mehrere male liest. Hesse scheint wohl sagen zu wollen, dass das Kloster Maulbronn nicht gerade schön ist.

3.6.08 15:20


Ist "Unterm Rad" eine Autobiographie?

AUTOBIOGRAPHIE:

+ Autobiographie ist eine "Lebensgeschichte" (Fiktionaler Text, Erzählung)
- Autobiographie ist kein "Lebenslauf" (Bericht)

Übereinstimmungen mit der Biographie von Hermann Hesse und seinem Werk "Unterm Rad"

  • Lateinschule Göppingen (1890 -1891)
  • Landesexamen (1891)
  • Vater ist Missionar (große evangelische Bindung)
  • Flucht aus dem Seminar (1892)
  • sehr junger Autor verarbeitet seine Jugend

=> geringer Abstand zwischen dem Werk und den Erlebnissen seiner Jugend (10 Jahre)

---

Ich würde sagen, dass "Unterm Rad" eine Autobiographie ist. Man sieht es vor allem an den Zusammenhängen zwischen seinem Lebenslauf und dem Werk. Beispiele dafür sind oben aufgelistet. Aber ein gutes Beispiel ist das Landesexamen, was genauso wie in seinem Leben auch im Werk vorkommt. Hesse hat das Examen früh in seinem Leben gemacht - wie auch im Werk. Die Lateinschule weißt darauf hin, dass Hesse begabt war. Das Buch gibt dies mit dem begabten und für Griechisch und Latein interessierten Schüler Hans wieder. Dass Hesses Vater Missionar war, gibt die Religion wieder. Das Werk ist auch sehr von Religion geprägt und Hesse hat es früh in seinem Leben geschrieben.
Wer sich mehr für die oben genannten Punkte aus seinem Lebenslauf interessiert und mehr Vergleiche raussuchen möchte, kann den zusammengefassten Text über Hermann Hesse *link* oder kann einen auffühlichen Text in Wikipedia *link* lesen.

2.6.08 16:15


Fragen zu Kapitel 1 und 2

1. Lebenskonflikt von Hans Giebenrath

Hans Giebenrath ist die Hauptperson in „Unterm Rad“. Er ist ein sehr begabter Schüler. Der Pfarrer, der Rektor und die Lehrer und Nachbarn erkennen, dass er sehr begabt ist. Diese Personen haben sehr hohe Anforderungen an Hans Giebenrath. Sie wollen alle, dass Hans das Examen schafft und haben daran keinen Zweifel. Er hat somit schon einen gewissen gesellschaftlichen Druck. Es kommt hinzu, dass er wegen seiner Begabung von einigen Personen ausgegrenzt wird. Er ist zwar ein normaler Mensch, was man daran sieht, dass er zum Beispiel angelt, aber er ist bei anderen Schülern nicht anerkannt. Dazu kommen noch die hohen schulischen Anforderungen an ihn. Aber auch vor und nach der Schule hat er noch Unterricht. So zum Beispiel die Zusatzstunden in Griechisch oder auch den Konfirmationsunterricht und abends Mathematik. Er hat also nicht gerade viel Zeit zum lernen. Er nutzt meist die Konfirmationsstunden um Griechisch zu lernen oder die Hausaufgaben zu machen. Von seinem Vater hat er einen sehr hohen Anspruch. Sein Vater ist zwar nicht gerade begabt und lebt ganz schlicht und einfach, aber er verlangt von ihm viel. Man sieht dies zum Beispiel daran, dass er nach der Griechischprüfung, die Hans – wie er sagt – vermasselt hat, was aber gar nicht stimmt, zu ihm sagt: „Warum hast du nicht aufgepasst“ (25). Hans sagt darauf „Du verstehst doch nichts vom Griechischen“ (25). Man sieht also, dass der Vater meint, dass sein Sohn alles können müsste, aber er selbst kann „nichts“. Sein Lebenskonflikt besteht darin, dass er immer alles können muss und immer „auf Abruf funktionieren“ muss. Die Anforderungen von Schule, Vater und Lehrer und die zusätzliche Ausgrenzung des begabten Schülers macht ihm zu schaffen.

2. Verhältnis Vater-Sohn?

Der Vater von Hans Giebenrath ist Joseph Giebenrath. Er ist ein allein erziehender Vater. Die Mutter von Hans ist tot. Joseph Giebenrath ist ein normaler Bürger. Er hat sehr hohe Ansprüche an Hans. Das liegt wohl daran, dass er nicht sehr gebildet ist. Hans hingegen ist sehr begabt. Er hat den Wunsch, dass Hans weiter kommt, dass er mehr lernt, dass er immer weiter kommt. Hans kann jedoch den Wunsch seines Vaters nicht ganz realisieren. Er arbeitet so viel wie möglich dafür, noch besser zu werden, aber er hat auch seine Grenzen, was man daran sieht, dass er „nur“ zweiter beim Examen wurde. Der Stolz des Vaters auf seinen Sohn wird schon auf der ersten Seite (7) beschrieben. Damit der Sohn auch weiterhin lernt, verbietet der Vater dem Sohn das Angeln. Hans angelt sehr gerne, aber der Vater sieht darin einen zu großen Zeitaufwand, was er lieber für die Schule verwenden sollte. Der Vater ist sehr aufgeregt, als Hans zum Examen geht. Er fragt ihn ständig, wie es in den einzelnen Fächern gelaufen ist. Der Vater ist aber auch geizig, weil er dem Sohn das Gymnasium bei einem Durchfall beim Examen verbietet. Er möchte kein Geld für ihn ausgeben. Hans weiß das. Er macht sich auch über den Vater lustig, weil er ungebildet ist und den Vater darauf aufmerksam macht, als er „den Lektion“. sagt. Beide reden, wenn überhaupt nur über die Schule. Ständig will der Vater wissen, wie der Sohn in der Schule weiter kommt und immer mehr lernt. Das ganze Verhältnis zwischen dem Vater und dem Sohn ist sehr von der Schule geprägt. Zu Tisch gibt es kaum ein anderes Thema.

3. Die Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter (Charakterisierung)

Es folgt eine Gegenüberstellung des Bürgertums und der Außenseiter. Das Bürgertum wird vom Autor auch „Philister“ genannt. Zum Bürgertum zählen fast alle Personen, die im Stück behandelt werden. Es sind Leute, wie der Pfarrer, der Rektor oder Joseph Giebenrath. Diese Leute leben ganz schlicht und einfach. Sie haben kein hohes Bildungsniveau. Besonders ist jedoch ihr Lokalpatriotismus. Sie lieben ihre Heimat.
Der „Außenseiter“ ist Hans Giebenrath. Er hat gegenüber dem Bürgertum ein sehr hohes Bildungsniveau und interessiert sich auch für Bildung. Er nimmt zum Beispiel freiwillig Stunden in Griechisch und Latein, bzw. Mathematik. Hans liest auch sehr viele Bücher, so zum Beispiel von Schiller. Das Bürgertum hingegen liest nur wenig Lektüre. Der Vater liest so zum Beispiel nur die Zeitung, was ihm reicht. Für Hans ist das nicht genug.
Hans ist wohl auch ein Außenseiter, weil er seine Hobbies alleine macht. Das Angeln bedeutet ihm sehr viel. Er bekommt es vom Vater verboten, damit er sich für das Examen vorbereiten kann. Hans redet so gut wie mit keinem gleichaltrigen Schüler. Es gibt nur eine Stelle im ersten Kapitel, in dem er Kontakt zu einem anderen Jungen hat. Das ist, als er sich mit dem Jungen über die Lateinprüfung unterhält. Hans verliert bei dem vielen Lernen den eigentlichen Spaß am Leben und hat so gut wie keine Freunde. Er verdirbt sich somit seine Kindheit. Man sieht es, als er am Anfang der Ferien alles macht, was er früher einmal machte. Er hat scheinbar Freude daran.
Hans ist Außenseiter, weil er anders wie das Bürgertum ist. Er weiß das auch, möchte aber lieber weiter Lernen und einen guten Beruf erlernen, als so zu sein wie die anderen. Er hat jedoch kein Problem damit Außenseiter zu sein.

4. Rolle der Erzieher: Einfluss von Elternhaus und Schule? Reaktionen von Hans Giebenrath?

Hans Giebenrath wird durch sein Elternhaus und die Schule geprägt. Das Elternhaus ist nur Joseph Giebenrath, weil seine Mutter verstorben ist. Sein Vater hat hohe Ansprüche an Hans, obwohl er selbst nicht sehr gebildet ist. Er will, dass Hans das Examen schafft. Er setzt Hans permanent unter Druck, wegen Noten. Hans Giebenrath möchte natürlich seinen Vater glücklich machen und lernt so viel er kann um das Examen zu schaffen, bzw. in der Schule gut zu sein.
Die Schule hat auch große Anforderungen an Hans. Sie wollen unbedingt, dass er das Examen macht und auch besteht. Die Lehrer, sowie auch der Vater sind Stolz auf Hans, was Hans natürlich auch nicht unterbrechen will und immer mehr lernt.
Hans wird von dem Elternhaus und der Schule so beeinflusst, dass er lernen soll. Seine Reaktion ist, dass er immer weiter und mehr lernt, damit er die anderen nicht enttäuscht. Ohne Schule und Vater wäre Hans vielleicht nicht so begabt und hätte vielleicht schon früher aufgehört zu lernen und wäre „normal“ geworden. Vielleicht wäre er dann genauso, wie alle anderen Schüler an der Schule, nämlich dumm und faul.

5. Rolle von Schuhmacher Flaig?

Schuhmacher Flaig gehört zu den Bürgern der Kleinstadt. Flaig ist von Beruf Schuhmacher. Er kennt Hans und ist dagegen, dass er so viel lernt. Er ist außerdem der Meinung, dass Hans seine Zeit mit dem lernen nur verschwendet und lieber besseres machen sollte, was ihm wirklich Spaß macht, und was nicht vom Vater oder der Schule so verlangt wird. Er will, dass Hans sein leben genießt.
Das wird deutlich, als er sieht, dass Hans in den Ferien Extraunterricht bekommt, ihm klarzumachen versucht, dass das ständige Lernen nicht gut ist. Er sagt auch hier, dass er sein Leben (vor allem die Kindheit) genießen sollte.
Flaig hat wegen Hans einen Streit mit dem Dorfpfarrer. Er meint, dass der Pfarrer kein gläubiger und frommer Mensch ist.
Flaig wird von Hesse so eingesetzt, dass er Hans klarzumachen versucht, dass das lernen schlecht ist. Er setzt ihn als „zweiten Erzieher“ ein. Flaig sagt zum Beispiel, dass es nicht schlimm sei, wenn Hans das Examen nicht schafft. Der Pfarrer, der Vater und der Rektor sind dagegen anderer Meinung. Er differenziert sich so von den anderen Bürgern, die Hans Druck machen. Flaig will, dass es Hans gut geht. Hans ignoriert ihn jedoch. Er meint, es besser zu wissen, was für ihn richtig ist. Das ist, wie sich später herausstellt ein großer Fehler. Hesse setzt den Schuhmacher auch so ein, dass es eine Art „schlechtes Gewissen“ für Hans sein soll, dass er so viel und intensiv lernt und dabei den Spaß am Leben vergisst.

6. Mittel der Konfliktdarstellung?

Der Lebenskonflikt von Hans Giebenrath (Siehe Punkt 1) ist vor allem das viele Lernen. Ein weiterer Konflikt ist der Streit zwischen dem Schuhmacher Flaig und dem Stadtpfarrer. Flaig ist der Meinung, dass Hans nicht so viel lernen sollte und eher mal „einen Gang runterschalten“ sollte. Er erkennt, dass Hans zu viel lernt und sich somit eher sein Leben vermiest.
Der Stadtpfarrer ist das Gegenteil von Flaig. Er ist davon überzeugt, dass Hans noch mehr lernen muss und nichts anderes machen darf. Er gibt ihm Lateinunterricht. Ob dieser so ganz „freiwillig“ ist, wird im Buch leider nicht erklärt. Der Stadtpfarrer macht Hans (wie auch der Direktor) ziemlich viel Druck. Hans lernt den ganzen Tag.
Der Streit zwischen dem Schuhmacher und dem Stadtpfarrer ist eigentlich außerhalb von Hans und er hat „nicht viel“ damit zu tun. Die beiden Personen sollen aber die beiden Meinungen in Hans darstellen. Einmal die Meinung, dass er aufhören sollte zu lernen und lieber raus gehen sollte, bevor er zusammenklappt und einmal die Meinung, dass er weiter lernen sollte, weil er ja besser werden will und niemanden enttäuschen will. Flaig ist sozusagen das „gute Gewissen“, also der „Engel“ und der Stadtpfarrer ist das „schlechte Gewissen“, also der „Teufel“.
Hans beklagt sich oft über Kopfschmerzen, welche wohl die Folge des vielen Lernens sind. Wenn er nämlich in der Natur ist, dann hat er keine Kopfschmerzen. Hans hat dann jedoch ein schlechtes Gewissen, gegenüber dem Stadtpfarrer, weil er die Zeit ja auch mit Lernen verbringen könnte. Deswegen kann er sich in der Natur nicht richtig erholen.
Auch das fehlende Selbstvertrauen von Hans führt zum Lebenskonflikt. Er glaubt zum Beispiel nicht, dass er das Examen schafft. Dieses fehlende Selbstvertrauen kann damit zusammen hängen, dass er ein Außenseiter ist und sich auch so fühlt. Ihm fehlt die positive Einstellung.
Der Lebenskonflikt von Hans Giebenrath wird von Hesse gut beschrieben. Er bringt mehrere Mittel der Konfliktdarstellung.

 

5.6.08 16:37


Hermann Hesse

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw (Württemberg) geboren. Er besuchte 1890 eine Lateinschule in Göppingen. Im Jahr 1891 besteht er das schwäbische Landesexamen. Ein Jahr später besucht er ein evangelisch-theologisches Seminar. Wenig später flieht er jedoch aus dem Seminar und besucht einige Anstalten. Er besucht ein Gymnasium. Hermann Hesse arbeitet als Gehilfe bei seinem Vater, weil er die Prüfung zum Buchhändler nicht bestanden hat. Er macht auch eine Mechanikerlehre, arbeitet jedoch im Jahr 1895 als Sortimentsgehilfe in einer Buchhandlung. Hermann Hesse „kommt viel rum“. Er arbeitet von 1899 bis 1903 als Buchhändler und Antiquar in Basel. Dabei macht er auch eine Reise durch die Schweiz. Wenig später reist er durch Italien. 1904 heiratet er eine neun Jahre ältere Fotografin. Sie haben drei Söhne. Hermann Hesse hat an mehreren Zeitschriften mitgearbeitet, so z.B. der „Simplicissimus“ oder „Rheinlande“. 1906 schrieb er dann „Unterm Rad“. Im Jahr 1908 schrieb er „Nachbarn“ und zwei Jahre später „Gertrud“. In den Jahren danach schrieb er noch „Umwege“, „Aus Indien“ und „Roßhalde“. 1916 stirbt sein Vater. Sein Sohn und seine Frau erkranken sehr schwer. Die Jahre später erhält er verschiedene Preise, für seine Literatur. 1919 fängt er an zu Malen und schreibt nur ein Jahr später „Gedichte des Malers“. Hermann Hesse wohnt im Winter in Zürich. Er lebt hauptsächlich in der Schweiz. In den folgenden Jahren schreibt er wieder und erhält für seine Literatur auch wieder verschiedene Preise. Er heiratet zum dritten Mal. Hermann Hesse stirbt am 9. August 1962. Er wurde 85 Jahre alt. In seinem Leben hat er viel Literatur geschrieben und dafür sehr viele Preise bekommen. Unter anderem hat er den Nobelpreis bekommen.

26.5.08 15:05


Assoziation zum Titel

Im Deutschunterricht haben wir uns Gedanken zum Titel "Unterm Rad" gemacht. Dazu haben wir eine Mindmap erstellt. Die Gedanken findet ihr hier:

- Unfall
- Fahrzeug mit Lenker
- mittelalterliche Foltermethode
- "Ich fühle mich wie gerädert."
- "Unter die Räder kommen."
- "Das fünfte Rad am Wagen."
- "Das hat mich überrollt."
- Schicksalsrad (Fortuna)
- Opfer
- "Himmelsrad"
- technische Erfindung
- überfahren, überrollt werden
- ein Rad hat kein Anfang und kein Ende

26.5.08 08:23


Herzlich Willkommen

Hallo, hier entsteht demnächst eine Seite, auf der ich meine Leseerfahrungen zum Buch "Unterm Rad" von Hermann Hesse zusammenstellen werde. Das ganze ist eine Aufgabe, die ich im Unterricht des Faches Deutsch gestellt bekommen habe. Der Blog zählt als 3. Arbeit. Ich hoffe, dass ich bald anfangen kann zu lesen und hier viel schreiben kann :-)

 

bis dahin

Christian

22.5.08 21:29



© Christian Becker | Mail: christian(at)becker(minus)bodenheim(punkt)de
Das Datum ist immer das Datum der letzten Bearbeitung!